Die Aktivität wurde nie unterbrochen. Die verschiedenen angebauten Weinreben sind typisch vom Sannio Caudino. Gerade unter dem Taburno überlebte die Sorte Falanghina während der Jahre der Reblaus und hier, am südlichsten Punkt dieses Kalksteinbergs war die letzte Anbaustelle in den sechsiger Jahren übrigeblieben.
Heute noch, wenn man in diesen Samnitengebiet die Falanghina von Bonea ernennt, das bedeutet von der besten und berühmtesten Qualität des Weinstocks sprechen.
Der landwirtschaftliche Betrieb befindet sich gerade im dem Landgut, insbesondere in dem neuen Unterkeller, der mehr als tausend Quadratmeter weit ist und mit den ausgearbeitesten Materialen gemacht wurde. Die äußeren Mauern sind mit “basoli” aus weißem Kalkstein gebaut worden.
Das Tor besteht aus besonderen Tonerdetafeln, die von samnitischen Grabmälern einer Totenstadt aus dem Vten Jahrhundert v. Chr. herkommen, die während Umbauarbeiten im Weinberg vom Landgut Feoli, im Vorort Varoni von Montesarchio wieder ans Licht gekommen ist. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts rettete Antonio Cecere, der Besitzer des Landguts, die Falanghina, die nur noch am Fusse des Taburno, zwischen Montesarchio und Bonea, überlebte.
Wie der Greco aus Tufo kommt , so kommt die Falanghina aus Bonea.
Deshalb heißt ein Wein des Betriebs gerade Falanghina aus Bonea.
Der Fässersaal, die Räume für die Aufbewahrung der Riserve befinden sich direkt unter dem Landgut, da dort das ganze Jahr hindurch feucht ist und die Temperaturen konstant bleiben. Das Reifenprozess findet in Holzfässern von 225 Litern statt.

Um das imponente landwirtschaftliche Gebäude aus weißem Stein wachsen die Weinberge namens Falanghina und Aglianico, die ersten unter 380m über dem Meeresspiegel, die zweiten ein bißchen höher. Die Anbauanlagen bedecken eine Dichte von siebentausend Planzen pro Hektar. Sie stellen 70 Doppelzentner pro Hektar durchschnittlich her.






